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Gemüsekiste? – jetzt melden!
Unsere Gemüsekiste aus dem Tennental

Neben unserem Konzept des Kleingärtnerns besteht seit etwa drei Jahren eine Kooperation mit der Solawi Tennental.
Die Solawi Tennental bietet eine Gemüsekiste mit folgenden Rahmenbedingungen an:
- Gemüse aus eigenem Anbau (biologisch-dynamisch)
- wöchentliche Lieferung– immer dienstags an die Abholräume in Entringen oder Poltringen
- ganzjährig – insgesamt 51 Lieferungen im Jahr
- abwechslungsreiches Gemüseangebot & vielfältige Sortenauswahl z.B. Salate, Tomaten, Zucchini, Karotten, Pastinaken, Lauch, Rote Bete, Sellerie, Zwiebeln, Kartoffeln, Kürbisse, Fenchel, Kohl, Gurken uvm.
- Wählbare Gemüsekistengröße:
- L (ca. 5 kg Gemüse/Woche) für ca. 128 € im Monat*
- M (ca. 3 kg Gemüse/Woche) für ca. 80 € im Monat*
- S (ca. 2 kg Gemüse/Woche) für ca. 58 € im Monat*
*Preise können sich noch leicht verändern, aktuelle Preise aus dem Tennental liegen uns noch nicht vor.
Das Gemüsekistenjahr beginnt zum 1.5.2026 und endet am 30.4.2027.
Melde dich, um dir deine Gemüsekiste zum Start der Saison zu sichern und bei der Bieterrunde am 03. März um 19 Uhr mit dabei zu sein.
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Rückschau… Offenes Vereinsfest am 25. Oktober 2025
Am Samstag, den 25. Oktober haben wir unser offenes Vereinsfest veranstaltet.
Veranstaltungsort war wie im letzten Jahr die Zehntscheuer in Entringen. Es wurde gemeinsam aus saisonalem Gemüse gekocht und gegessen. Für Austausch sorgte ein Mitbring-Büchertisch. Ein bunter Abend in gemütlicher Runde.
KleinLaWi berichtet…
Start in die neue Ackersaison
Das Wetter ist zwar immer noch ziemlich winterlich, aber die Vorfreude auf den Frühling und den Beginn der Ackersaison ist schon da.

Der Grubber in Aktion
Anfang Februar: Eine Hälfte des Ackers wurde von Andi Schmid mit dem Grubber bearbeitet. Dieses Jahr haben wir dafür gerade genau den richtigen Zeitpunkt erwischt. Nach einer frostigen Nacht war die Erdoberfläche so weit gefroren, dass der Traktor nicht eingesunken ist und der Boden dadurch nicht zu stark verdichtet wurde. Die Landmaschine fuhr an diesem Tag ganz geschmeidig über unsere Parzellen und die Zinken des Grubbers konnten dabei das Erdreich bis in circa 30cm Tiefe bearbeiten. Ein echt gutes Ergebnis.
Warum wurde nur die Hälfte des Ackers maschinell bearbeitet? Da wir in unserer kleinen Ackergemeinschaft verschiedene Interessen und Ideen vertreten, haben wir uns im letztes Jahr gemeinsam für eine neue Aufteilung des Ackers entschieden. Seitdem sind die Parzellen in drei verschiedene Bereiche aufgeteilt. Zwei kleine Streifen (1,5m), einer am Rand und einer in der Mitte des Ackers werden überhaupt nicht mehr bearbeitet. Diese Bereiche können dauerhaft bepflanzt oder auch als Permakulturstreifen genutzt werden. Die restliche Anbaufläche ist in zwei Hälften geteilt. Den „Sommerstreifen“ und den „Winterstreifen“. Diese beiden Bereiche wechseln von Jahr zu Jahr. Eine Hälfte wird im einen Jahr maschinell bearbeitet, die Andere im Nächsten. So ist es möglich, auf dem „Winterstreifen“ auch Kulturen wie Rosenkohl, Grünkohl, Palmkohl, Sprossenbrokkoli oder Ackersalat über den Winter stehen zu lassen und zu ernten, aber auch im Frühjahr mit Spinat, Dicken Bohnen, Erbsen oder einer Gründüngung zeitig loszulegen.
Bis Ende März: Jetzt dreht sich alles um die Voranzucht und die Beetplanung. Gespannt warten wir darauf, dass die Sonnenstunden zunehmen und der Boden sich ausreichend erwärmt. Die ersten Kulturen, die im Haus gesät werden können sind unter anderem die Nachtschattengewächse wie Paprika, Physalis, Tomatillos, Auberginen, Tomaten. Mit der Vorkultur steigt auch die Vorfreude! Diese teilen wir in unserer Chatgruppe beim Austausch erster Ideen und bei Begegnungen am Hof. Für die Freilandkulturen müssen wir uns noch ein wenig geduldigen. Aber Gemüsesorten wie Karotten, Radieschen, Spinat, Erbsen, Frühlingszwiebeln und Kopfkohl sitzen in den Startlöchern und können in den Boden, sobald dieser frostfrei bleibt. Ein letzter Arbeitsschritt im Frühjahr wird die zweite Bearbeitung des Ackerstreifen mit der Kreiselegge sein. Die Kreiselegge sorgt dafür, dass letzte Gründüngungs- und Mulchreste zerkleinert werden. Zudem lässt sie den Boden feinkrümmelig zurück.
Beetplanung, Fruchtfolge, biologische Düngung, Bodenverbesserung… – wie geht das? Um in unserer KleinLawi dabei zu sein, muss keiner Experte sein. Um Anfänger*innen den Start zu erleichtern oder als Fortgeschrittene*r hin und wieder neue Impulse zu bekommen und aus dem Erfahrungsschatz anderer zu Lernen, veranstalten wir Kurse oder machen gemeinsam Ausflüge. So auch Anfang diesen Jahres – ein Kurs zum biologischen Gärtner 1×1. Umweltpädagoge Mathias Küchler nahm uns in seinem dreiteiligen Gartenkurs mit in seine 30-jährige Erfahrung und erklärte uns seine ganz persönlichen Tricks wie biologisches Gärtnern klappen kann.
Beerenbüsche auf dem Dauerstreifen: Im Herbst haben einige von uns Kleingätrner*innen unter der fachmännischen Beratung von Ralf Reuschling unsere Beerenbüsche am oberen Ackerrand gepflanzt. Wir hoffen, dass sie gut angewachsen sind. Zumindest die gesetzten Aroniabüsche haben schon tierische Liebhaber gefunden. Einige der Rosengewächse wurden nämlich von Rehen oder vielleicht auch Hasen – das wissen wir nicht so genau – angeknabbert, sodass wir sie jetzt mit Hasendraht geschützt haben. Die Büsche sollen in den nächsten Jahren nicht nur als Beerenlieferant, sondern auch als Schattenspender dienen. Sie sollen die Biodiversität fördern, Schutz vor Erosion sowie einen verbesserten Wasserhaushalt bieten und Nützlinge, wie Bienen und Schmetterlinge anziehen.
Übrigens stand uns Herr Reuschling auch letztes Jahr schon mit einem Obstbaumschnittkurs und beim Beschneiden der Apfelbäume auf Peters Hof mit Rat und Tat zur Seite und wird uns demnächst nochmals mit einem Schnittkurs zum Thema Beerenbüsche bereichern.
Mittlerweile werden 17 Parzellen in einer größe von ca. 100m² (19m x 5m) bewirtschaftet, wobei einige Mitglieder sich eine Parzelle teilen.
Wir freuen uns immer über neue Leute, die unsere Ackergemeinschaft mit ihren Ideen und ihrem Engagement bereichern. Die Anbaumöglichkeiten sind so verschieden und individuell, wie die Menschen unserer kleinen Gruppe. So wächst auf dem Acker eine immer größere Vielfalt an Gemüse, Stauden, Blumen und Büschen.
Wer jetzt ebenfalls Lust bekommen hat, eine oder eine halbe Parzelle zu bewirtschaften, schreibt einfach an kleinlawi@solawi-ammerbuch.de
Für dieses Jahr ist noch eine halbe Parzelle zu vergeben und wir führen gerne eine Warteliste für die nächste Saison.
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Neues vom Kartoffelacker!
Ein weiteres Projekt, mit dem wir uns seit Mitte letzten Jahres beschäftigen, ist ja unser neuer Kartoffelacker.
Dieser entsteht gerade direkt neben der „KleinLaWi“.
Eine Gruppe von 13 Solawi-Mitgliedern (wer Lust hat, darf gerne noch einsteigen) hat zusammen eine Fläche von ca. 20 x 100 Meter des Nachbarackers gepachtet. Auf dem wir ab diesem Jahr Kartoffeln in einer 4-Felderwirtschaft anpflanzen werden.
Das Feld wurde im Februar nach einem der Nachtfröste gegrubbert. Im Anschluss haben wir in einer schönen Gemeinschaftsaktion an einem der wenigen Sonnentage im Februar zugekauften Grünschnitt-Kompost auf der für die Kartoffeln vorgesehenen Fläche verteilt. Dieser soll für ein ausreichendes Nährstoffangebot sorgen und die Bodenstruktur langsfristig verbessern. So zumindest mal der Plan. Keiner von uns ist Experte auf diesem Gebiet, daher organisieren wir immer wieder Treffen, um Erfahrungen und Ideen auszutauschen und wagen es gemeinsam auszuprobieren und zu lernen.

Der Großteil des Komposts ist schon verteilt
Jetzt wird nur noch mit der Kreiselegge über das Feld gefahren, die Gründüngung eingesät und dann soll es Ende April auch schon mit dem Setzen der Kartoffeln losgehen. Hier haben wir uns für zwei unterschiedliche Sorten entschieden. Einmal Anushka und zum anderen Nikola. Wir sind sehr gespannt wie das Jahr verläuft und gehen jetzt erst mal von einem Ertrag von geschätzten 20 kg pro Person aus.
Du hast Interesse beim Projekt dabei zu sein? kartoffel@solawi-ammerbuch.de









